BR Vital – die Kreuzfahrt für Kreative

Spanien

02.09.2017 - 16.09.2017

14 tage Reisedauer
Kreuzfahrt Reiseart
4 Sterne Hotel
ab 1.399,- € Preis

Details zur Reise

Auf unserer Kreuzfahrt wollen wir Ihnen nicht nur eine erholsame Zeit, interessante und sehenswerte Häfen und Städte Westeuropas bieten, sondern auch einen Zutritt zu einigen Disziplinen unserer europäischen Kultur verschaffen. Ein namhafter Dirigent, ein Maler und eine Tanzlehrerin, eine Dramaturgin und ein Schriftsteller werden nicht nur an Bord ihre Künste erklären, sondern Sie darin auch unterweisen. Bewegung, Yoga und Ernährung komplettieren unser Angebot für Körper und Geist. Wir haben die Route so gewählt, dass sich meist einem Tag an Land ein Seetag anschließt. Dieser Wechsel garantiert, dass es Ihnen an Bord nie langweilig werden wird. Natürlich können Sie sich auch ohne unsere Angebote zu nutzen, in einem Liegestuhl, in der Bibliothek und den Salons entspannen, denn die „Entschleunigung“
gehört zu unserer Philosophie.

 

An- und Abreise

  • Per Bus: Bequeme An- und Abreise per Fernreisebus - Busabfahrtsorte: Bamberg, Ulm, Erlangen, Stuttgart, Weiden, Nürnberg, Würzburg, Augsburg, Regensburg, Reischenhart, Ingolstadt, Garmisch-Partenkirchen, München.

  • Per Flug: Es besteht die Möglichkeit, per Direktflug von München oder Frankfurt nach Hamburg und retour von Nizza nach München oder Frankfurt zu fliegen. Die Flugpreise werden tagesaktuell angeboten.

Ihre Reisestationen

Honfleur/Le Havre/Rouen/Paris

Wo sich die Seine in den Kanal ergießt, liegt das Städtchen Honfleur. Im Departement Calvados gelegen, gilt es als einer der reizvollsten Orte in der Normandie. Seine schmucken, schmalen sechs Stockwerke hohen Häuser gruppieren sich um das „alte Hafenbecken“ aus dem 17. Jahrhundert. Bunte Fischerboote dümpeln vertäut im Hafen. Im 19. Jahrhundert war Honfleur das Mekka der französischen Impressionisten: Courbet, Claude Monet, Renoir, Cezanne trafen sich hier. Sohn der Stadt war auch Eugène Boudin, geboren 1824. Dem berühmten Maler der naheliegenden Küstenlandschaften ist ein Museum gewidmet, das die Stimmung der Normandie in vielen Bildern dokumentiert. Auch der Komponist Erik Satie ist ein Kind der Stadt, geehrt im Museum „Les Maisons Satie“. Honfleur kann zu Fuß erlaufen werden. Busausflüge nach Paris und nach Rouen mit seiner berühmten Kathedrale, seinen breiten Boulevards und dem Bischofspalast, an dessen Stelle Jeanne d’Arc verurteilt und später rehabilitiert wurde, komplettieren unser Ausflugsangebot.

Montoir de Bretagne/Nantes

Die Stadt, an der Mündung der Loire gelegen, dient als Hafen von Nantes, weshalb sich unsere Ausflüge ganz auf diese Stadt mit ihren 300.000 Einwohnern konzentriert. Nantes ist uns durch
das „Edikt von Nantes“ (Toleranzedikt) bekannt, das die jahrhundertlange Verfolgung der Hugenotten durch die katholische Kirche und den französischen Staat 1598 zunächst beendet hat. Zu den bedeutenden Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen das Schloss der Herzöge der Bretagne, in dem sich heute das historische Museum befindet, außerdem eine Vielzahl von Kirchen wie die gotische Kathedrale Saint-Pierre. Originell sind vor allem auch die von Jules Verne inspirierten riesigen, mechanischen Tiere und Puppen „Les Machines de l`ile“. Einen Besuch wert: die Einkaufsstraße „Rue Crébillon“ und „La Cigalle“, eines der schönsten Bistrots Frankreichs.

La Pallice/La Rochelle und Ile de Ré

La Pallice gilt als einer der ältesten und größten Häfen Frankreichs, ist übrigens auch Drehort des Filmes „Das Boot“. Hier können Schiffe bis zu 14 m Tiefe und 100.000 Tonnen einfahren: kein
Problem für unsere 9.570 BRT und den Tiefgang von 4.98 m. Von Pallice aus empfiehlt sich ein Besuch von La Rochelle, in deren Großraum 200.000 Menschen leben. Als erste siedelten hier
Alanen aus den Donaugebieten, dann entflohene Sklaven. Die Römer schätzten die Gegend wegen der Meersalzgewinnung, später bauten die Templer den Hafen aus. Seit 1199 verfügt La
Rochelle über ein freies Stadtrecht mit Selbstverwaltung und eigener Gerichtsbarkeit. Zu den sehenswerten Vierteln gehört der alte Hafen und verschiedene Türme wie der „Tour St.-Nicolas“, der zusammen mit dem „Tour de la Chaine“ das Wahrzeichen der Stadt bildet. Nicht versäumen sollten Sie die Altstadt mit restaurierten Fachwerkhäusern, den vielen Arkadengängen und den
Renaissance-Palästen. Gegenüber von La Rochelle liegt die „Ile de Ré“, bekannt durch ihre Austernfarmen und Salzgärten. Die Insel ist durch eine 3 km lange Brücke mit dem Festland verbunden.

Vigo/Santiago de Compostela

Von Vigo aus, dem größten Fischereihafen Spaniens, führt uns ein Ausflug in die Pilger-Stadt Santiago de Compostela, vom Namen her eine abgeschliffene Form des „Sanctus Jacobus“. Der Heilige Jakob war einer der zwölf Jünger Jesu. Es heißt, er wäre gleich nach Christi Himmelfahrt in die römische Provinz Hispania gereist, um dort zu missionieren: Ohne Erfolg, weshalb er nach Palästina zurückkehrte und dort von König Herodes geköpft wurde. Seinen Leichnam legten seine Jünger in ein Boot, das bis nach Spanien trieb. Nach einer anderen Legende wurden die Gebeine des Jacobus nach Spanien gebracht und in Compostela in einem Steingrab beerdigt. Heute liegen die angeblichen Reliquien in der Kathedrale von Santiago de Compostela, zu der jährlich 200.000 Pilger strömen. Ihr Kennzeichen ist die Jakobsmuschel, die seit dem 11. Jahrhundert Wege und Kirchen ziert.

Lissabon

Wer gut zu Fuß ist erreicht die Innenstadt vom Schiff aus. Aber Ausflüge erleichtern Ihnen das Kennenlernen der portugiesischen Hauptstadt, beispielsweise zum Torre de Belem aus dem
16. Jahrhundert, in dem sich das Grab des Seefahrers Vasco da Gama befindet, oder nach Cascais, dem Sommersitz der portugiesischen Könige, der 25 km westlich von Lissabon in einer sandigen Bucht des Atlantiks liegt. Lissabon hat eine bewegte Geschichte: Phönizier, Römer und Mauren beherrschten die Stadt, bis sie 1147 endgültig durch die Portugiesen besetzt wurde. Pest und schwere Erdbeben peinigten in den folgenden Jahrhunderten ihre Bewohner. Heute leben im engeren Bereich der Stadt 500.000 Menschen, teilweise in alten Vierteln mit Kneipen, in denen nachts noch die berühmten Fado-Gesänge zu hören sind. Natürlich sollte die alte Lissabonner Standseilbahn und der 45 Meter hohe Personenaufzug ebenso nicht versäumt werden, wie der Blick auf Paläste und alte Kirchen aus einer Zeit, als die Portugiesen von hier aus ein Weltreich beherrschten.

Motril

Sonnenhungrige Freunde Spaniens zieht es wegen des subtropischen Klimas nach Motril – an die Strände La Joya, Poniente und Carchuna. Die Altstadt ist von hispano-arabischer Bausubstanz geprägt. Die Kirche La Encarnación wurde im sogenannten Mudèjar-Stil im 16. Jahrhundert über einer Moschee errichtet. Einen schönen Anblick bietet das barocke Rathaus und die Kapelle Virgen de la Cabeza auf einer Anhöhe. Motril ist auch der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Granada mit der berühmten Alhambra. Die Residenz der muslimischen Könige der Nasriden-Dynastie aus dem 13. und 14. Jahrhundert ist von erlesener Kunstfertigkeit, die Gärten und Springbrunnen künden von einer hohen poetischen Kultur. Und wer noch Zeit hat, sollte die Kathedrale Granadas besuchen. In ihr sind die katholischen Könige Spaniens bestattet: Isabella und Ferdinand, Johanna, die Wahnsinnige und Philipp, der Schöne. Ein Sohn der Stadt ist übrigens der Dichter Frederico Garcia Lorca.

Cartagena

Cartagena ist eine der bedeutendsten Handelsstädte Spaniens. Sie liegt an einer tiefen Bucht der „Costa Càlida“ (Warme Küste). Vor 50.000 Jahren lebten hier Neandertaler. Farbig bemalte
Muschelschalen wurden in Kalksteinhöhlen entdeckt. Einige der „Cuevas de los Aviones“ sind zugänglich. Nach den Neandertalern erbauten die Iberer eine Siedlung, die vom Karthager
Hasdrubal ausgebaut wurde und von ihm auch den Namen in Erinnerung an seine Heimatstadt Karthago erhielt. Hannibal brach von hier aus mit seinen Elefanten nach Italien auf. Cartagena
schmückt noch heute eine Stadtmauer und zwei auf Felsen gelegene Forts. Die Burg „Castillo de la Concepión“ bewacht in 70 Meter Höhe den Hafen. Ganz in der Nähe liegt das Erholungsgebiet
„La Manga del Mar Menor“ mit seinen langen Sandstränden. Besonders stolz ist Cartagena auf sein römisches Theater, ein archäologisches Schmuckstück! Die neueste Sehenswürdigkeit
ist aber die Kathedrale, die vermutlich im ersten Jahrhundert nach Chr. vom Apostel Jakobus gegründet worden ist und seit dem vergangenen Jahr von Besuchern besichtigt werden kann.

Barcelona

Hier erwarten uns viele Höhepunkte: Die Einkaufsstraße „La Rambla“ mit seiner Markthalle, die Kathedrale von Barcelona „la Santa Creu i Santa Eulalia“ aus dem 12. Jahrhundert und die
„Sagrada Familia“, Kirche des berühmten Antoni Gaudi. In ihr hat er seine ganz eigene Form des „Modernisme“, des modernen Jugendstil, gefunden. Diese drei Sehenswürdigkeiten, und natürlich die Häuser des Gaudi, sind die Trümpfe, mit denen Barcelona jährlich über 8 Millionen Touristen anlockt. Ob zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder durch einen geführten Ausflug, Barcelona dürfen Sie einfach nicht versäumen!

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