Usbekistan

Usbekistan

01.05.2020 - 10.05.2020

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Details zur Reise

01. - 10.05.2020: Usbekistan Rundreise © R&V Touristik

10 Tage Runddreise
Usbekistan in Mittelasien nimmt uns mit einem enormen Vermächtnis der Geschichte gefangen: Chiva, Buchara, Samarkand und Taschkent erwarten uns mit eindrucksvollen Architekturensembles aus Medresen, Mausoleen, Moscheen und Palästen. Hier sind die Geschichten aus 1001 Nacht entstanden und werden noch heute in den vielen Teestuben weitererzählt. Nehmen wir uns Zeit, diesen Geschichten zu lauschen, wir bummeln durch die Basare, beobachten das bunte Leben und genießen faszinierende Landschaftseindrücke: Wüstengebiete, Flussoasen und die Kulisse des Tien Shan.
Lassen wir uns von einer spannenden Mischung aus Kultur, prachtvollen Bauwerken, eindrucksvollen Wüstenlandschaften und hohen Bergen verzaubern.

BR-Reisefreunde erhalten auf den Reisepreis eine Ermäßigung von 50 EUR pro Person.

Bilder: © R&V Touristik

Ihre Reisestationen

München – Usbekistan

Abends geplanter Flug von München nach Taschkent.

Taschkent (40 km)

Frühmorgens Ankunft in Taschkent, wo wir von unserer Reiseleitung erwartet werden. Zunächst fahren wir in unser Hotel, um uns mit einem Frühstück zu stärken. Anschließend starten wir zu einer umfassenden Rundfahrt durch Taschkent, die uns die Hauptstadt Usbekistans nahebringt. In der größten Stadt des Landes treffen ein Mix aus Sowjetcharme und den Geschichten aus 1001 Nacht unvermittelt aufeinander. Taschkent präsentiert sich uns grün und angenehm. U. a. sehen wir den Khast-Imam-Komplex und den Chorsu Bazar, einen traditionellen Markt unter einer blauen Kuppel. Die Me-drese (Koranschule) Kukeldash, ein bedeutendes Baudenkmal, schauen wir uns ebenfalls an. Dem modernen Taschkent widmen wir uns am Nachmittag, u.a. mit dem Mustakillik-Platz (Platz der Unabhängigkeit) und dem Alischer Navoi-Theater. Erfüllt von vielen neuen Eindrücken kehren wir in unser Hotel zurück.

Taschkent – Urgentsch – Chiwa (50 km)

Flug nach Urgentsch und Transfer nach Chiwa. Nach dem Hotelbezug beginnen wir mit dem Besichtigungsprogramm. Die alte Oasenstadt verdankt ihren Wasserreichtum dem Amudarja, der ähnlich wie der Nil in Ägypten die Oase Choresm fruchtbar macht. Als Handelsort an der Seidenstraße von Klein-asien nach China gelangte Chiwa frühzeitig zu großer Bedeutung. Ein Spaziergang durch die Altstadt "Ichalan Kala" führt uns durch enge Gassen und über weite Plätze, zeigt uns eindrucksvolle Medresen und Moscheen. Diese sind, wie in der Region üblich, reich mit verglasten Kacheln verziert. Ein Besuch der Zitadelle veranschaulicht den wehrhaften Charakter der Städte an der Seidenstraße.

Chiwa – Buchara (450 km)

Nach dem Frühstück treten wir eine Überlandfahrt nach Bucha­ra an. Wir verfolgen eine Weile den Flusslauf des Amurdarja, der die Wüsten Karakum und Kysylkum voneinander trennt. Das heutige Mittagessen neh­men wir als Picknick ein. Weiter führt uns die Fahrt durch Wüstenlandschaft nach Buchara. Die Oase von Buchara wird von den Wassern des Flusses Serafshan gespeist. Der Wasserbedarf der Stadt ist heute so immens, dass der Serafshan im Wüstensand versickert, bevor er den Amur­darja erreicht. Ähnlich wie Chiwa und Samarkand war auch Buchara eine bedeutende Handelsstation an der Seidenstraße und lange Zeit ein eigenständi­ges Chanat, bevor es im 19. Jahrhundert dem russischen Reich eingegliedert wurde.

Buchara (20 km)

Zu Fuß erkunden wir heute das legendäre Buchara. Von den vielen Namen der unterschiedlichen Sehenswürdigkeiten lassen wir uns nicht beunruhigen: unser Spaziergang wird sehr kurzweilig, über die ganze Stadt verteilt gibt es Restaurants und Handwerksbetriebe, Basare und deren Besucher zu betrachten. Es wird kurzweilig… Wir sehen den Lyabi-Hous Komplex (Besuch der Moschee Mago-ki-Attori mit Teppichsammlung, der Medrese Nodir Devon Begi und der Medrese Kukeldasch) sowie die Kuppelbasare und die Medresen von Ulugbek und Abdulasiskhan. Auch der faszinierende Komplex Poi-Kal-jan (Minarett Kaljan, Moschee Kaljan und Medrese Miri-Arab) liegt auf unserem Rundgang. Wir besuchen das Mausoleum von Ismail Samani und das Mausoleum Tschaschma-Ajub, den Dehkon-Basar, den Komplex Bolo-Hous, die Stadtzitadelle Ark mit dem Registanplatz und hören hier von unserem Reiseleiter Legenden über die Entstehung der Zitadelle. Nach der Mittagspause besichtigen wir die Tschor-Minor-Medrese – eine Medrese mit indischen Bauelementen. Am Abend steht eine Folklore-Show mit Abendessen in der Medrese Nodir Devon Begi auf dem Programm.

Buchara (40 km)

Wir lernen heute das “sufistische” Buchara kennen. Bekanntlich gehört Buchara zu den sieben heiligen Städten des Islam. Etwas westlich von Buchara, wo die Felder durch Reihen von Maulbeerbäumen getrennt sind, versteckt sich eine der ungewöhnlichsten Sehenswürdigkeiten, Tschor-Bakr, auch Stadt der Toten genannt. Hier wurden die Scheiche des Dschuibari-Clans beigesetzt, die in der Samanidenzeit hohe Regierungsämter innehatten. Die Gedenkstätte Khoja Bahauddin Naqshbandi gehört zu den wichtigsten muslimischen Heiligtümern. Dieser große Theologe des 14. Jahrhunderts ist der Gründer des sufistischen Naqshbandi-Ordens, seine Gedenkstätte liegt etwa 12 Kilometer außerhalb von Buchara. Einst stand an der Stelle des heutigen Grabes ein heidnischer Tempel. Naqshbandi war einer der geistlichen Mentoren von Timur Lenk. Seine Philosophie gründet sich auf das Prinzip der Dil ba yeru das bokur ("Im Herzen – Gott, in den Händen – Arbeit"). Die Naqshbandi-Nekropole und -gedenkstätte gilt als das zentralasiatische Mekka.

Buchara – Schahrisabs – Samarkand (350 km)

Auf dem Weg von Buchara nach Samarkand gelangen wir zunächst nach Schachrishabs. Heute wird der Ort "grüne Stadt" genannt und ist die Geburtsstadt Timur Lenks, des Begründers eines sagenhaften Großreiches im Mittelasien des 14. Jahrhunderts. Es folgt ein beeindruckender Rundgang mit Besichtigungen der gigantischen Bauwerke der Stadt. Am späten Nachmittag erreichen wir Samarkand.

Samarkand (50 km)

Samarkand belegt durch archäologische Ausgrabungen eine bereits über 2700 Jahre alte Besiedlung. Alexander der Große kam bis nach Samar-kand, Marco Polo verweilte auf seiner Reise nach China in der Stadt und nicht zuletzt war Samarkand Hauptstadt des Großreiches von Timur Lenk, das sich neben Mittelasien bis nach Afghanistan  und Indien erstreckte. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen monumentalen Bauwerke, die die Altstadt beherrschen und derentwegen sie unter dem Schutz der UNESCO steht. Die kommenden zwei Tage stehen zur Verfügung, um neben den Sehenswürdigkeiten auch die Atmosphäre der Stadt genießen zu können. Heute besichtigen wir u.a. das Gur Emir Mausoleum, die beeindruckende Nekropole Shoizinda und den bekannten Registan-Platz, der an drei Seiten von gewaltigen Medresen gesäumt wird. Nach dem Besuch der Bibi-Chanum-Moschee beenden wir diesen Tag mit einem Abendessen in einem traditionellen usbekischen Familienhaus.

Samarkand – Taschkent (40 km)

Heute Vormittag besuchen wir eine Seidenpapiermanufaktur, die von Meistern der Familie Muchtarov gegründet wurde. Dank ihrer Bemühungen ist in dieser Manufaktur die alte Tradition der Papierherstellung nach samarkander Technologie wiederbelebt worden. Die Manufaktur liegt in einer malerischen Ortschaft: schattige Bäume, der Siyob-Fluss, ein Tscharchpalak (Wasserrad) und ein kleines Teehaus prägen das Umfeld. Es folgt eine Weinprobe und Weinkellerbesichtigung. 1868 gründete Dmitriy Filatov eine kleine Weinproduktion in Samarkand. Richtigen Ruhm hat das Weinunternehmen aber mit der Übersiedlung des russischen Wissenschaftlers, Winzers und Chemikers Michail Khowrenko 1927 nach Usbekistan erworben. Am späten Nachmittag Fahrt mit dem Schnellzug "Afrosiyob" zurück nach Taschkent.

Taschkent – München

Am Morgen geplanter Rückflug von Taschkent nach München.

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