Georgien

Georgien

28.06.2019 - 07.07.2019

9 tage Reisedauer
Deutschland/Europa Reiseart
3 Sterne Hotel
ab 1.849,- € Preis

Details zur Reise

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Lassen wir uns von einem Land der vielseitigsten Kulturen überraschen. Georgien wartet mit einer reichen Geschichte, histori­schen Sehenswürdigkeiten und einer atemberaubenden Land­schaft auf. Das Land war dank seiner günstigen geographischen Lage seit jeher eine Verbindung zwischen Europa und Asien. Dieser besonderen Lage an bedeutenden Verkehrswegen, zu denen auch die Seidenstraße gehörte, verdankte Georgien sei­nen Reichtum. Kulinarisch ist Georgien vor allem für seine aro-matische Küche und erlesenen Weine bekannt.

Ihre Reisestationen

Flug nach Georgien

Am Abend Flug nach Tiflis, der georgischen Hauptstadt.

Stadtbesichtigung Tiflis

Nach der Ankunft am Flughafen Tiflis werden wir von unserer georgischen Reiseleitung emp­fangen, die uns während der Reise begleiten und betreuen wird. Fahrt zum Hotel und etwas Zeit zum Ausruhen. Nach dem Frühstück erkunden wir Tiflis. Die bezaubernde Stadt ist eine gelungene Mischung aus europäischen Bauelementen und eindrucksvollen Merkmalender alten georgischen Archi­tektur. Einer der auffälligsten Charakterzüge von Tiflis ist die Wiederbelebung alter Traditio­nen. Die Metekhi Kirche (12. 13. Jhdt.) liegt auf einer Anhöhe mit einem herrlichen Blick auf die Altstadt. Wegen der Lage neben dem Palast und der königlichen Residenz diente sie einst auch als Gefängnis, Festungsanlage und Theater. Die heilenden Ei­genschaften des Mineralwas­sers der naheliegenden Schwe­felbäder sind seit der Gründung von Tiflis bekannt. Die Temperatur der Thermalquellen beträgt 37° - 47°C, das Wasser enthält Wirkstoffe, die Knochen , Nerven  und Hautkrankheiten heilen. Die Sioni-Kathedrale ist nach dem Berg Zion in Jerusalem be­nannt und war lange Jahre Sitz des georgisch­apostolischen Pa­triarchen. Erbaut wurde sie im 6. Jhdt. und ist als Shuris Tsiche (gehässige Festung) bekannt. Am Nachmittag bestaunen wir die Schätze des georgischen Na­tionalmuseums, bevor wir ab­schließend einen Bummel über die Rustavelistraße machen, DIE Straße von Tiflis. Abendessen in einem Restaurant. 

Weinregion Kachetien

Heute besuchen wir die fruchtbarste Region in Georgien – Kachetien. Das Alazani-­Tal liegt an der Grenze zum großen Kaukasus. Diese Region gilt als Wiege des Weinbaus und ist für ihre Wein­produktion berühmt. In dieser reichen Landschaft wurden un­ter oft strah­lender Sonne und durch harte Arbeit rund 500 Reben­sorten kultiviert. Die Geschich­te, Kultur und Lebensweise der Georgier sind im georgischen Wein verkörpert. Mit dem Bod­be-Kloster lernen wir zunächst einen der faszinierendsten Orte des Landes kennen. Die Basilika des Klosters wurde der Legende nach auf dem Grabmal des Heiligen Nino errichtet, das Kloster ist ein traditioneller Wallfahrtsort der georgisch­ orthodoxen Kirche. Das nahegelegene Sighnaghi besticht uns durch eine wunderschöne, verkehrsberuhigte Altstadt mit Gebäuden aus dem 17. und 18. Jhdt. Ein Spa­ziergang durch die Gassen oder auf der Befestigungsmauer mit einem bei gutem Wetter atemberau­benden Blick auf das Alazani­ Tal und die Gipfel des Hohen Kaukasus ist mehr als lohnenswert. Unser Mittagessen nehmen wir auf einem örtlichen Weingut ein, wo wir anschließend den gu­ten georgischen Wein probieren und bewerten können. Danach besuchen wir den Tsinandali­ Gutshof aus dem 19. Jhdt. Zu besichtigen gibt es hier einen wunderschönen Park im eng­lischen Stil und einen jahrhun­derte Jahre alten Weinkeller. Abschließend besuchen wir die Alawerdi-Kathedrale. Das Kloster wurde im 4. Jhdt. von Ioseb Alawerdeli gegründet, bereits Im 11. Jhdt. wurde eine neue, größere Kirche für das Kloster errichtet. Dieses Gebäude ist noch heute eine Hauptkirche des Alawerdi Klosters und unter dem Namen „Alawerdi Dom“ bekannt. Rückfahrt nach Tiflis.

Faszination Hoher Kaukasus

Früh am Morgen starten wir in Richtung Mzcheta, einer der äl­testen Städte in Georgien, be­siedelt seit dem 2. Jhdt. v. Chr. Mzcheta war die Hauptstadt des alten georgischen Königreich Iberia. Die Stadt steht auf der Liste der UNESCO als Weltkulturerbe und ähnelt dank ihrer archäolo­gischen und historischen Denk­mäler einem bewohnten Muse­um. Als Erstes besuchen wir die Dschwari Kirche (6. 7. Jhdt.) – ein Meisterwerk der frühmittelalterli­chen Zeit. Danach sehen wir die Swetizchoweli Kathedrale, übersetzt bedeutet dies „Kathedrale der lebensspendenden Säule”. Sie gilt als heiliger Ort, da hier der Le­gende nach das Gewand Christis aufbewahrt wird. Weiter geht die Fahrt in Richtung Kasbek. Um die hohen Gipfel, die tosenden Flüsse und die Lebensart im nördlichen Grenzgebiet zu erleben, werden wir die georgische Heeresstraße entlangfahren. Sie wurde unter Zar Alexander I. gebaut und hat der Entwicklung der transkauka­sischen Beziehung gedient. Wenn das Wetter mitspielt, kann man den „Mkinvartsveri“ (Eisgipfel) sehen. Der Berg Kasbek ist der dritthöchste und einer der be­deutendsten Gipfel in Georgien. Seine weiße, unberührte Schön­heit, von den Strahlen der Sonne umhüllt, erfüllt fast den ganzen Horizont.

Kazbek

Ein spannender Tag erwartet uns: Zu Fuß und in Geländewa­gen machen wir uns auf den Weg zur Dreifaltigkeitskirche von Gergeti. Die Kirche wurde im 14. Jhdt. gebaut und passt sich in das Gipfelpanorama wie ein Ge­schenk der Natur ein. Bitte ver­gessen Sie nicht Sonnencreme, Kopfbedeckung, eine warme Jacke / Regenjacke und beque­mes Schuhwerk. Das Wandern durch die Klosteranlage wird etwas mehr als eine Stunde in Anspruch nehmen und immer wieder faszinierende Blicke in die Gipfelwelt freigeben. Am frühen Nachmittag besuchen wir eine mochevische Familie, wo wir eine mochevische Spezialität – Chin­kali – probieren werden (Chinkali oder Maultasche auf Deutsch, ist eine typisch georgische Spe­zialität und wird mit Hackfleisch zubereitet).

Uplisziche – Gori – Kutaisi

Wir gelangen heute nach Kolchis (antike Bezeichnung für das heutige Swanetien). Hier begann und endete die Legende um das goldene Vlies und um die Königstochter Medea. Auf dem Weg zu unserem Tagesziel Kutaisi werden wir die Stadt Gori, den Geburtsort von Josef Stalin, be­suchen. Hier sehen wir das Stalinmuseum, das Geburtshaus und seinen Privateisenbahnwaggon. Die Höhlenstadt Uplisziche liegt nicht weit entfernt, am nördli­chen Ufer des Mtkwari. Upliziche ist nicht die einzige Anlage ihrer Art in Georgien, für sich aber ein­zigartig. Die bis in hellenistische Zeit zurückgehende Architektur zeugt von einer alten Handelsbevölkerung an einer Route der Seidenstraße. Seit dem 18. Jhdt. ist die Höhlenstadt stumme Zeu-gin der Vergangenheit, von ihren Bewohnern verlassen. Nach An­kunft in Kutaissi Hotelbezug und Abendessen in einem lokalen Restaurant. 

Das Schwarze Meer erwartet uns

Bevor wir Kutaisi verlassen, besuchen wir einen richtigen Bauern­markt! Hier haben wir Kontakt zur Bevölkerung, die lachend und mit viel Humor die eigenen Produkte wie Gewürze, Obst, Gemüse und Käse anpreist. Mit dem Kloster Gelati, errichtet im 12. Jhdt., erleben wir einen Gebäudekomplex, der aus der Hauptkirche, der Georgs- und der Nikolauskirche sowie dem Glockenturm und dem Akade­miegebäude besteht und un­ter UNESCO Weltkulturschutz steht. Im Hauptgebäude wurde der Gründer des Klosters, König „David der Erbauer“, bestattet. Anschließend treten wir die Fahrt nach Batumi am Schwar­zen Meer an. Batumi ist eine der ältesten Städte von Georgien, das seit dem dritten Jahrhun­dert vor Christus bewohnt war. Es wurde in den griechischen und römischen Quellen als einer der Haupthäfen des Schwarzen Meeres erwähnt. 

Batumi

Am Ortseingang befindet sich der Botanische Garten von Ba­tumi, wo wir in mediterranem Klima Pflanzen der gesamten Erde unter idealen Bedingungen betrachten werden. Nach einem Mittagessen steht uns der Nach­mittag in Batumi zur freien Ver­fügung. Bummeln in der Stadt, Baden im Schwarzen Meer.

Rückfahrt nach Tiflis

Über den Rikoti­-Pass brechen wir nach Tiflis auf. Wir fahren zunächst bis nach Schroscha. Das Dorf ist berühmt für seine Keramikhandwerker und seit dem Systemwechsel der letzten Jahre hat an der Straße ein reger Handel eingesetzt. Gelegenheit für einen Souvenirkauf? Fahrt von der Schwarzmeerküste hinauf nach Tiflis, wo wir heute zum Abschiedsessen erwartet werden.

Rückflug nach Deutschland

Frühmorgens Transfer zum Flug­hafen und Rückflug nach München.

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