Frühling in Madeira

Portugal

30.04.2019 - 07.05.2019

7 tage Reisedauer
Deutschland/Europa Reiseart
4 Sterne Hotel
ab 1.763,- € Preis

Details zur Reise

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Die Insel Madeira war bis zu ihrer Wiederentdeckung durch die Portugiesen 1419 unbewohnt und nur von dichtem Wald be­deckt; daher auch der Name: Ilha de Madeira – Insel des Holzes. Das gebirgige, nahezu unbesiedelte Landesinnere zeugt von vulkanischem Ursprung: schroffe, bis zu 1.800 m hohe Berge und tiefe Schluchten, die von dichtem Dschungel aus Baum­ und Strauchgewächsen überzogen sind. Der für Madeira sprich­ wörtliche Blütenzauber ist dank des ganzjährig milden Klimas überall auf der Insel anzutreffen. Tropische und subtropische Planzen aus aller Welt werden Sie begeistern – vor allem der Blützenzauber beim traditionellen Blumenfestival in der Hauptstadt Funchal, das jährlich zur Begrüßung des Frühlings gefeiert wird.

Ihre Reisestationen

Flug nach Madeira

Flug von München nach Funchal, geplant am Nachmittag. Begrü­ßung durch unsere deutschspre­chende Reiseleitung und Fahrt zu unserem Hotel. (7 ÜN).

Pico dos Barcelos – Eiro do Serrado

Vom Pico de Barcelos hat man eine wunderschöne Aussicht über die Stadt Funchal. Wir fah­ren weiter nach Eira do Serrado, wo sich uns ein atemberau­bender Blick ins Nonnental, das tiefstgelegene Tal Madeiras, bie­tet. Anschließend besichtigen wir Blandys Garden, einen der schönsten Gärten von Madeira, in dem heimische Vegetation gepaart mit englischer und fran­zösischer Gartenkunst gezeigt wird. Danach führt uns eine kleine Wanderung von Choupa­na über die Levada dos Tornos nach Monte. Dort steigen wir zur Abrundung des Tages in eines der ältesten Verkehrsmittel der Insel ein: die traditionellen Korbschlitten. Je zwei Männer, in klassischer weißer Kleidung mit Lederstiefeln und Strohhü­ten, lenken die Schlitten die ca. zwei km lange Strecke nach Liv­ramento hinab.

Funchal

Ein Spaziergang ist die beste Art, die Stadt Funchal mit allen Sinnen kennen zu lernen. Wir be­sichtigen die noblen Patios, die Renaissancetürme und die üppi­gen, duftenden Gärten, für die Madeira berühmt ist. Bestaunen wir die überall entstehenden wunderschönen Blumenteppi­che, die im Rahmen des Blumen­festivals in den Straßen Funchals entstehen, bevor es nach dem Besuch der Kathedrale und der Markthalle weiter zum hoch über Funchal gelegenen Botani­schen Garten geht. Alle Blumen, Sträucher und Bäume, die auf Madeira gedeihen, sind hier ver­treten. Im Anschluss besuchen wir eine Stickerei­ Manufaktur und lernen Wissenswertes über das landestypische Handwerk kennen, bevor wir in Madeiras ältester Weinkellerei gute Weine verkosten. Nach einer Stunde Freizeit zur Mittagszeit in Funchal fahren wir zum Aussichtspunkt Cabo Girao, die höchste Steilküste Europas. Während der Rückfahrt besichtigen wir ein privates Herrenhaus, eine sog. Quinta, wo wir eine Bananen- und Weinplantage erklärt bekommen. Der Besitzer des Hauses lädt uns in seinem Weinkeller zu einem Glas Madeirawein aus der eigenen Produktion ein. 

Inselrundfahrt bis Porto Moniz

Der heutige Ganz­tagesausflug durch bezau­bernde Fischer­dörfer und Küstenorte führt uns in den westlichen Teil der Insel. Das Fischerdorf „Câma­ ra de Lobos“ ist unsere erste Station. Hier wird der Schwarze Degenisch mit einer Spezialausrüstung gefangen. Über „Estreito de Câmara de Lobos“, das Weinanbaugebiet, fahren wir entlang der Südküste nach Ribeira Brava, wo wir die beeindruckende Kirche mit dem gefliesten Glockenturm besichtigen. Über den Encumeada Pass an der wildromantischen Nord­küste mit Ihren zahlreichen Was­serfällen vorbei erreichen wir Seixal. Umringt von Weinbergen kosten wir bei einem Winzer re­gional produzierte Tischweine, begleitet von kulinarischen, re­gionalen und nationalen Köstlichkeiten. Am Nachmittag fah­ren wir zum nordwestlichsten Punkt der Insel: Porto Moniz ist bekannt durch seine aus Lavage­stein bestehenden einzigartigen Naturschwimmbecken. Nach etwas freier Zeit zum Spazieren­ gehen oder Baden in den natür­lichen Schwimmbädern, geht es zurück zu unserem Hotel.

„Mauer der Hoffnung“ und Levadawanderung

Wir fahren am Vormittag nach Funchal. Auf dem Rathausplatz kreieren Kinder der Insel in bunten Trachten aus Blumen die „Mauer der Hoffnung“ als Appel für den Frieden in der Welt. Anschließend fliegen zahlreiche Tauben in den Himmel. Danach geht es weiter zur Levada da Serra, wo wir entlang der Was­serkanäle, die das Land versor­gen, auf schmalen, leicht begeh­baren Wegen eine Wanderung unternehmen. Inmitten der üp­pigen Vegetation liegen zahlrei­che Landhäuser und Villen. Aus dieser Gegend stammen auch die typischen Blumenverkäuferinnen, die wir auf der ganzen Insel antreffen. Die Wanderung endet in Camacha, einem der reizvollsten Orte der Insel und Heimat der Korbflechter. Hier können wir Flechtarbeiten aus Weide, angefangen vom Brotkorb bis hin zu Sitzmöbeln, be­staunen und, falls gewünscht, erwerben.

„Blumenkorso am Nachmittag“

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Am Nachmittag er­leben wir in Funchal mit dem „Blumenkorso“ den Höhepunkt des Blumenfestivals. Wir neh­men unsere reservierten Tribü­nenplätze ein und freuen uns an den mit unzähligen verschiede­nen Blumenarten geschmück­ten Festwagen, die durch die Straßen ziehen. Die prachtvollen Wagen vermitteln ein eindrucks­volles Bild der Vielfalt der auf der Insel gedeihenden Flora. Die verschwenderischen Blumenarrangements, die phantasievol­len Kostüme der teilnehmen Inselbewohner und viele Dar­bietungen folkloristischer Art in Begleitung fröhlicher Musik ver­breiten eine ganz besondere At­mosphäre. Danach genießen wir das Blumenfest und den Abend noch in eigener Regie.

Tag zur freien Verfügung / Fakultativ: Ribeiro Frio – Santana

Wir fahren heute über den Poiso Pass in das Naturschutzgebiet Ribeiro Frio, in dem die Vegetati­on der Insel am ursprünglichsten ist. Hier wachsen u.a. Mahagoni-, Lorbeer­ und Maiblütenbäume sowie Baumheide, die schon die Entdecker der Insel vorfanden. Im Anschluss besuchen wir eine Forellenzucht und unternehmen eine kurze Wanderung zum Aussichtspunkt “Os Balcões”. In Santana, dem Ort mit den strohgedeckten Häuschen, werden wir zu Mittag essen. Vorbei am Adlerfelsen Penha de Aguia fahren wir nach Porto da Cruz, dem Zentrum des Zuckerrohr­anbaus. Der Portela Pass führt uns wieder zur Südküste und zum ältesten Ort der Insel, Ma­chico. Der Legende nach gingen hier die ersten Siedler der Insel an Land. Noch ein Blick vom Aussichtspunkt Ponta de São Lorenzo, dann geht es der Küste entlang nach Hause. Am Abend genießen wir zum Abschluss der Reise in einem örtlichen Restau­rant in Funchal landestypische Spezialitäten.

Rückflug nach Deutschland

Am Vormittag Zeit zur freien Verfügung. Transfer zum Flug­hafen und Rücklug nach München geplant für nachmittags.

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