Rumänien Siebenbürgen & Moldauklöster

Rumänien

25.05.2019 - 02.06.2019

8 tage Reisedauer
Deutschland/Europa Reiseart
3 Sterne Hotel
ab 1.298,- € Preis

Details zur Reise

RUM_2019_bearbeitet.jpg © RV Touristik

Ein Land findet Anschluss an Europa – auf dieser faszinierenden Rundreise sehen wir mit eigenen Augen, wie sich in Rumänien der Wandel in eine demokratische, markt­wirtschaftliche Gesellschaft vollzieht. Wie der Alltag dort aussieht, erfahren wir im Gespräch mit den deutschspra­chigen Siebenbürgern, deren Verbindung zu Deutschland wir genauer kennenlernen werden und deren wunder­ volle Altstädte und Kirchenburgen wir besuchen werden. Wir freuen uns auf die einzigartigen Moldauklöster mit ihren leuchtenden Außenfresken sowie auf großartige Natureindrücke: Panoramarouten führen uns durch die Bergwelt der Karpaten und die Walachei.

 

Bilder: © Pixabay / RV Touristik
 

Ihre Reisestationen

Deutschland – Sibiu

Flug (geplant am Nachmittag) nach Sibiu (Hermannstadt) in der historischen Region Sieben­bürgen im Zentrum Rumäniens. Nach der Begrüßung durch unsere örtliche Reiseleitung, wel­che die kommenden Tage mit uns verbringen wird, erfolgt der Transfer zum Hotel am Rand der Altstadt von Sibiu. 

Sibiu

Heute besichtigen wir die Kulturhauptstadt des Jahres 2007 Sibiu, das alte Hermannstadt, eine der „Sieben Burgen“ Transsilvaniens. Das Ensemble der evangelischen Stadtpfarrkirche sowie des Kleinen und des Großen Rings, das Gebäude des Brukenthal­-Palais, die orthodo­xe Kathedrale und der Huetplatz versetzen uns in Staunen, die Geschlossenheit des Stadt­bildes ist beeindruckend. Ein Treffen mit Vertretern der deut­schen Minderheit öffnet unse­ren Blick in die Vergangenheit der Stadt, aber auch in die heu­te gelebte Realität der Bewoh­ner von Sibiu. Nach ein wenig Freizeit im Zentrum von Sibiu er­folgt spätnachmittags ein Aus­flug nach Sibiel, einem kleinen Ort in der Nähe von Sibiu. Hier sehen wir eine volkstümliche Glas­-Ikonensammlung und wer­den anschließend von Reitern in Trachten willkommen geheißen. Ein traditionelles Essen inkl. Wein und Schnaps rundet den Tag hervorragend ab.

Biertan – Sighisoara

Der Weg durch die sanfte Hügellandschaft Siebenbürgens führt uns zunächst nach Biertan (Bir­thälm). Hier erwartet uns eine der mächtigsten Kirchenburgen der Siebenbürger Sachsen. Die Stadt war für etwa 200 Jahre Bischofssitz der evangelisch-­lutherischen Kirche in Siebenbürgen, die Burganlage steht heute auf der Liste des Welterbes der UNESCO. Die stolze Kirchenburg erhebt sich malerisch auf einem Berggipfel inmitten des Ortes, umgeben von drei Ring­ mauern sowie neun Türmen und Basteien. Die Kostbarkeiten im Inneren der Kirche bestehen aus dem größten Flügelaltar Siebenbürgens mit 28 vorreforma­torischen Bildtafeln sowie der Sakristeitüre mit einem weltbe­rühmten handwerklich kunst­vollen Schloss. Am Nachmittag erreichen wir Sighisoara, die am besten erhaltene und noch bewohnte mittelalterliche Burg im Südosten Europas. Ein Spa­ziergang über das Gelände der auf dem Burgberg gelegenen Altstadt (wiederum auf der Lis­te des Welterbes der UNESCO) und durch deren verwinkelte Gassen verschafft uns einen Ein­blick, wie das Leben der Sachsen vor Jahrhunderten ausgesehen haben muss. Nachdem wir den Uhrturm (von außen), die Berg­kirche und das Geburtshaus Dra­culas kennen lernen konnten, checken wir im Hotel ein.

Targu Mures – Bistrita – Suceava

In Targu Mures (Neumarkt am Mieresch) unternehmen wir einen Stadtrundgang u.a. auf der Rosenallee und vorbei am schönen Kulturpalast, der im ungarischen Jugendstil erbaut wurde, und besichtigen die or­thodoxe Kathedrale. Die weitere Fahrt führt uns über Bistrita (Bistritz) und den Tihuta­-Pass. Bistrita ist der nördlichste Sied­lungsraum der Siebenbürger Sachsen mit einer besonders mächtigen evangelischen Stadt­kirche, die sich derzeit in Renovierung befindet. Die Fahrt über den Tihuta-­Pass gibt den Blick in wunderschöne Berglandschaf­ten frei. Gleichzeitig hört man hier Geschichten über den Gra­fen Dracula, denn hier spielt sich die Handlung des Romans „Graf Dracula“ des irischen Schriftstellers Bram Stoker ab. Abendes­sen und Übernachtung im Hotel in Suceava in der Nähe der Mol­dauklöster. 

Moldauklöster

Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Besichtigung der berühmten Moldauklöster mit ihren fantastischen Außenfres­ken. Das Erscheinungsbild dieser orthodoxen Klöster unterscheidet sich komplett von dem der bisher auf der Reise gesehenen Sakralbauten der ehemals deut­schen Bevölkerung. Diesen Kontrast kennen zu lernen ist be­geisternd! Zunächst besuchen wir Kloster Moldovita mit einer interessanten Darstellung der Belagerung Konstantinopels; hier werden Sie in der Regel von einer Deutsch sprechenden Nonne geführt. Anschließend genießen wir den Besuch von Kloster Voronet, auch die „Sixtinische Kapelle des Ostens“ genannt. Eine der Freskenszenen stellt „Das Jüngste Gericht“ dar und bedeckt die gesamte Westwand der Kirche. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

Bicaz Klamm – Roter See – Poiana Brasov

Am Morgen verlassen wir die Region der Moldauklöster und fahren durch die beeindrucken­de Bicaz-Klamm mit einem Halt am Roten See über einen Pass in den Ost-Karpaten nach Brasov (Kronstadt). Dieser Tag ist vor allem von der schönen und ab­wechslungsreichen Landschaft inspiriert. Unterwegs gibt es Ge­legenheiten für Spaziergänge. Am Abend erreichen wir Brasov (Kronstadt), wo wir in Poiana Brasov, hoch über der Stadt, unser Quar­tier beziehen.

Brasov – Burg Bran – Schloss Peles – Bukarest

Am Morgen entde­cken wir Kronstadt, die größte Stadt Siebenbürgens, bei einem Spaziergang durch die historische Altstadt: Wir besu­chen die „Schwarze Kirche“, die größte gotische Kirche zwischen Wien und Istanbul mit der größten Orgel Südosteuropas, den weitläufigen Marktplatz, das Rathaus und das Katharinentor. Weiterfahrt nach Bran (Törzburg) zur „Dracula–Burg“. Die turm-­ und schießscharten­reiche Höhenburg wurde im 14. Jahrhundert erbaut und diente den Einwohnern des nahege­legenen Kronstadt als Teil ihres Schutzgürtels gegen die Osma­nen. Die romantisch gelegene Burg, in der Zwischenkriegszeit Residenz der rumänischen Königin Maria, ist heute ein Museum. Wir kommen weiter zum Schloss Peles, der wunderschönen Som­merresidenz der königlichen Fa­milie Rumäniens. 1866 kam der erste König aus dem Geschlecht der Hohenzollern nach Rumänien und entschied sich, in Sinaia, am Ufer des Peles­-Baches, ein Schloss im Stile der deutschen Renaissance bauen zu lassen, damit es ihn an die Heimat erinnert. Am Abend erreichen wir die rumänische Hauptstadt Bukarest und kehren dort im Res­taurant zum Abendessen ein (inkl. Folklore und Wein). 

Bukarest

Heute unternehmen wir eine Rundfahrt mit Spaziergängen durch die rumänische Hauptstadt, um die wichtigsten Se­henswürdigkeiten von Bukarest kennen zu lernen, wie zum Beispiel die großstädtischen Straßenzüge mit wunderbarer Altbausubstanz, die zum Teil in Reno­vierung stehen und zu Fußgängerzonen umgestaltet werden, oder den mächti­gen Palast des Volkes. Zudem tauschen wir uns mit Herbert Grünwald, Journalist für das ARD­Studio Osteuropa und Ex­perte für Rumänien, aus, solan­ge ihn nicht dringende Termine abhalten. Abendessen im Res­taurant. Am Abend besteht fakultativ die Möglichkeit zu einem Be­such der Staatsoper. Spielplan wird erst kurzfristig veröffent­licht.

Rückflug nach Deutschland

Nach dem Frühstück Transfer zum Flughafen und Rückflug geplant mittags nach München.

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