Usbekistan Rundreise

Usbekistan

25.04.2019 - 04.05.2019

9 tage Reisedauer
Weit weg Reiseart
3 Sterne Hotel
ab 2.098,- € Preis

Details zur Reise

DSC_0171.jpg

Usbekistan in Mittelasien erwartet uns mit einer Unzahl kultu­reller und architektonischer Schätze. Chiva, Buchara, Samarkand und Taschkent beeindrucken mit eindrucksvollen Architektur­ensembles aus Mausoleen, Moscheen und Palästen. Hier sind die Geschichten aus 1001 Nacht entstanden und werden noch heute in vielen Teestuben weitererzählt. Nehmen wir uns Zeit, diesen Geschichten zu lauschen! Wir bummeln durch die Basare, beobachten das bunte Leben und erleben faszinierende Land­ schaften wie Wüstengebiete, Flussoasen und das Hochgebirge Tien Shan.

 

Bilder: © R&V Touristik

Ihre Reisestationen

München – Usbekistan

Am Abend geplanter Flug von München via Istanbul nach Taschkent.

Taschkent

Ankunft geplant früh morgens in Taschkent, wo wir bereits von unserer Reiseleitung erwartet werden. Zunächst fahren wir in unser Hotel um uns mit einem Frühstück zu stärken. Nach dem Essen findet eine Stadtrundfahrt in Taschkent statt, die uns die usbekische Hauptstadt vorstellen wird. Wir sehen u. a. den Khast-Imam-Komplex sowie den Chorsu Bazar, wo wir unter dem blauen Kuppelbau einen traditionellen Markt finden. Die Medrese Kukeldash, ein bedeutendes Baudenkmal, schauen wir uns ebenfalls an. Dem mo­dernen Taschkent widmen wir uns am Nachmittag, u.a. mit dem Mustakillik-­Platz (Platz der Unabhängigkeit) und dem Ali­scher Navoi­-Theater. Erfüllt von neuen Eindrücken beziehen wir unser Hotel. 

Taschkent – Urgentsch – Chiwa

Flug nach Urgentsch und Trans­fer nach Chiwa. Nach dem Hotelbezug beginnen wir mit dem Besichtigungsprogramm. Die alte Oasenstadt verdankt Ihren Wasserreichtum dem Amurdar­ja. Als Handelsort an der alten Seidenstraße gelangte die Stadt frühzeitig zu großer Bedeutung. Chiwa, die kleinste der prächtigen Städte an der Seidenstraße, steht in stolzer Konkurrenz zu den mittelalterlichen Altstädten von Samarkand und Buchara. Ein Spaziergang durch die Altstadt „Ichalan Kala“ führt uns durch enge Gassen und über weite Plätze, zeigt uns eindrucksvolle Medresen (Schule für islamische Wissenschaften) und Moscheen, wie in der Region üblich mit ver­glasten Kacheln reich verziert. Ein Besuch der Zitadelle veran­ schaulicht den wehrhaften Charakter der alten Oasenstädte an der Seidenstraße. 

Chiwa – Buchara

Nach dem Frühstück treten wir eine Überlandfahrt nach Bucha­ra an. Wir verfolgen eine Weile den Flusslauf des Amurdarja, der die Wüsten Karakum und Kysylkum voneinander trennt. Das heutige Mittagessen neh­men wir als Picknick ein. Weiter führt uns die Fahrt durch Wüstenlandschaft nach Buchara. Die Oase von Buchara wird von den Wassern des Flusses Serafshan gespeist. Der Wasserbedarf der Stadt ist heute so immens, dass der Serafshan im Wüstensand versickert, bevor er den Amur­darja erreicht. Ähnlich wie Chiwa und Samarkand war auch Buchara eine bedeutende Handelsstation an der Seidenstraße und lange Zeit ein eigenständi­ges Chanat, bevor es im 19. Jahrhundert dem russischen Reich eingegliedert wurde.

Buchara

Wir erkunden heute zu Fuß das legendäre Buchara: wir se­hen den Lyab-i-Hous Komplex (Besuch der Moschee Magoki­ Attori mit Teppichsammlung, wo sich jetzt ein Museum für Teppichkunst befindet, der Medrese Nodir Devon Begi, der Medrese Kukeldasch) sowie die Kuppelbasare und die Medresen von Ulugbek und Abdula­siskhan. Auch der faszinierende Komplex Poi-Kaljan (Minarett Kaljan, Moschee Kaljan und Medrese Miri­-Arab) steht auf unserem Rundgang. Wir besu­chen das Mausoleum von Ismail Samani und das Mausoleum Tschaschma-­Ajub, den Dehkon– Basar, den Komplex Bolo-Hous, die Stadtzitadelle Ark mit dem Registanplatz und hören meh­rere schöne Legenden über die Entstehung der Zitadelle. Nach der Mittagspause besichtigen wir die Tschor­-Minor-­Medrese– eine Medrese mit indischen Bauelementen. Am Abend steht eine Folkloreshow in der Nodir Devon Begi Medrese auf dem Programm, wo wir gleich zu Abend essen werden.

Buchara

Wir lernen heute das “sufistische” Buchara kennen. Bekannt­lich gehört Buchara zu den sie­ben heiligen Städten des Islam. Ein bisschen außerhalb von Buchara versteckt sich eine der ungewöhnlichsten Sehenswür­digkeiten, Tschor-­Bakr, das auch Stadt der Toten genannt wird. Die ersten Bestattungen wur­den hier schon vor 1000 Jahren vorgenommen. Hier wurden die Scheiche des Dschuibari-Clans beigesetzt. Die Gedenkstätte Khoja Bahauddin Naqshbandi gehört zu den wichtigsten mus­limischen Heiligtümern. Dieser große Theologe des 14. Jahrhunderts ist der Gründer des su­fistischen Naqshbandi-Ordens, seine Gedenkstätte liegt etwa 12 Kilometer außerhalb von Buchara. Die Naqshbandi-Nekropole und ­-gedenkstätte gilt als das zentralasiatische Mekka.

Buchara – Schahrisabs – Samarkand

Nach dem Frühstück besichti­gen wir eine Medrese mit einem für Buchara nicht typischen Baustil: Tschor Minor. Anschließend bringt uns der Weg von Buchara nach Samarkand zunächst nach Schahrisabs, „grüne Stadt“ genannt und Geburtsstadt Timur Lenks, des Begründers eines sa­genhaften Großreiches in Mitte­lasien des 14. Jahrhunderts. Es folgt ein beeindrucken­der Rundgang mit Besichtigungender giganti­schen Bauwer­ke der Stadt. Am späten Nachmittag er­reichen wir Sa­markand.

Samarkand

Samarkand, im Mittelalter Marakanda genannt, belegt durch archäologische Ausgrabungen eine bereits über 2700 Jahre alte Besiedlung. Alexander der Große kam bis nach Samarkand, Marco Polo verweilte auf seiner Reise nach China in der Stadt und nicht zuletzt war Samarkand Hauptstadt des Großreiches von Timur Lenk, das sich neben Mittelasien bis nach Af­ghanistan und Indien erstreckte. Aus dieser Zeit stammen auch die zahlreichen monumentalen Bauwerke, die die Altstadt be­herrschen und derentwegen sie unter dem Schutz der UNESCO steht. Die kommenden zwei Tage stehen zur Verfügung, um neben den zahlreichen Se­henswürdigkeiten auch die At­mosphäre der Stadt genießen zu können. Heute besichtigen wir das Gur Emir Mausoleum, den bekannten Registan-­Platz (Wahrzeichen der Stadt), an drei Seiten von eindrucksvollen Me­dresen gesäumt sowie die Bibi­-Chanum-Moschee. Diesen Tag voller Eindrücke beenden wir mit einem Abendessen in einem traditionellen usbekischen Fami­lienhaus.

Samarkand – Taschkent

Heute Vormittag besuchen wir eine Seidenpapiermanufaktur, die von Meistern der Familie Muchtarov gegründet wurde. Dank ihrer Bemühungen ist in dieser Manufaktur die alte Tradi­tion der Papierherstellung nach samarkander Technologie wie­derbelebt worden. Die Manu­faktur liegt in einer malerischen Ortschaft: schattige Bäume, der Siyob-Fluss, ein Tscharchpalak (Wasserrad) und ein kleines Teehaus, wo man Tee trin­ken kann, prägen das Umfeld. Es folgt eine Weinprobe und Weinkel­lerbesichtigung. 1868 gründete Dmitriy Filatov eine klei- ne Weinproduktion in Samar­kand. Richtigen Ruhm hat das Weinunternehmen aber mit der Übersiedlung des russischen Wissenschaftlers, Winzers und Chemikers Michail Khowrenko 1927 nach Usbekistan erwor­ben. Am späteren Nachmittag Fahrt mit dem Schnellzug „Afro­siyob“ nach Taschkent. 

Taschkent – München

Am Morgen geplanter Rückflug von Taschkent via Istanbul nach München.

ALLE TAGE ANZEIGEN